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Manche Zahncremes im Handel enthalten eine Unzahl chemischer Stoffe, wie z.B. Putzkörper, Bindemittel, Feuchthaltemittel, Schaumstoffe, Süßungsmittel, Aromastoffe und Konservierungsmittel. Die Putzkörper schleifen die Zähne ab, die Bindemittel verleihen der Paste eine cremige Konsistenz, als Feuchthaltemittel dienen tierisches Glycerin, als Schaumstoffe werden meistens Tenside gebraucht, die Aromastoffe ersetzen den Geschmack von Kräutern und die Konservierungsstoffe sind notwendig, um große Stückzahlen zu produzieren und um den ganzen Misch-Masch jahrelang haltbar zu machen.
Außerdem töten die Tenside und Konservierungsstoffe die Mundflora ab, die eine natürliche Abwehr gegen Krankheit bildet, zudem gelangen die Gifte über die Mundschleimhaut in den Körper. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass auf Hygiene bedachte Menschen diese Zahnputzprocedur vielleicht 3 mal am Tage machen, dies jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr ... – gelangen eine ganze Menge von zumeist bedenklichen Stoffen in den Blutkreislauf – das ganze Leben lang. Auf dem Markt befindliche, durch Flurcalcinierung gereinigte Kieselerden enthalten manchmal kanzerogenes (Krebserzeugend) wirkendes Mineral in hohen Mengen. Leider ist dieser Umstand noch keinem Test - Institut aufgefallen. Wir beziehen unsere ger. Kieselerde von einer ostdeutschen Firma, die einen giftfreien Inhalt garantiert.
Weiterhin stellt sich die Frage, warum ein Zahnputzmittel unbedingt flüssig oder pastös sein sollte, da eine feuchtigkeitserhaltende Konsistenz immer eine Konservierung mit sich bringt.
Bei meinen alljährlichen Reisen zu meinen Destillateuren in Indien und Nepal erlebe ich oft die Zahnputzzeremonie auf eine etwas andere Art und Weise. Kleine Ästchen von Neemzweigen werden auf eine Bleistiftgröße gestutzt, das eine Ende wird solange gekaut, bis es wie ein faseriger Pinsel ist, mit diesem Ende werden dann die Zähne und das Zahnfleisch geschrubbt, bis alle Essensreste restlos entfernt sind. Das Zahnfleisch wird dadurch auch massiert, die Neempflanze ist antibakteriell in sanfter Weise und sorgt für eine gute Mundflora.
Ein Zahnpflegemittel hat nicht die Aufgabe den Mundraum steril zu gestalten, sondern sollte eigentlich in erster Linie das Zahnfleisch festigen und „nur“ durch Naturstoffe mild desinfizierend und kräftigend wirken. Das tägliche Bürsten der Zähne und des Zahnfleisches genügt im allgemeinen, um den Mundraum sauber zu halten.
Nach diesen Richtlinien ist auch das Maienfelser Zahnpulver zusammengestellt, in dem weder Kreide (schädigt den Zahlschmelz) noch schädigende Chemikalien enthalten sind. Die Zähne bleiben gesund, werden schön glänzend und die Kräuter sorgen für eine milde, antibakterielle Mundflora. Die Kieselerde als Basis unterstützt die Kräutermischung und ist bekannt für den Ausgleich und Neubildung von Haaren, Haut und Nägeln. Unsere Kräutermischung ist sanft, aber sehr wirkungsvoll antibakteriell. Es hat sich gezeigt, dass problemlos eine ganze Familie aus dem gleichen Zahnpulverdöschen ihre Zähne putzen kann, ohne dass die Gefahr besteht, durch event. Infektionskrankheiten von einem auf den anderen durch das Zahnpulver infiziert zu werden. Es ist jedoch für jeden eine kleine Umstellung, wenn er bisher eine Zahnpaste verwendete. Man braucht eine gewisse Zeit, bis man sich an das Zahnpulver gewöhnt. Aber dann möchte man es nicht mehr missen. Die Zubereitung des Zahnpulvers ist sehr zeitaufwendig und mühevoll. Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Gerne höre ich Ihre Meinung dazu. Das Zahnpulver ist durch seine pulverige, wasserfreie Konsistenz unbegrenzt haltbar. Beachten Sie jedoch, die Glasdose nach jedem Gebrauch wieder zu verschließen. |


